Peter Rossa     Peter Rossa studierte nach einer Lehre als Feinmechaniker an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee » Industrieformgestaltung«. Nach seinem Abschluss 1968 arbeitete er
Rundfunk- und Fernsehtechnisches Zentralamt entschloss sich aber schon 1969 mit Wolf-Dieter Schulze und Gunter Wächtler unter dem Namen GAT (für: Gestaltungsatelier) selbstständig zu arbeiten. Stilbildend wurde die Gestaltung eines Wartebereichs in einer Kinderklinik: große ungegenständliche Holzelemente boten vielfältige Ablenkung und Spielmöglichkeiten. Bald gestaltete GAT ähnliche Spielzeuge in der ganzen DDR. Eine industrielle Fertigung, die ursprünglich vorgesehen war, konnte Rossa der DDR realisieren, die Gründe dafür, so Rossa im Interview, waren vielfältig. GAT lotet daraufhin alle handwerklichen Möglichkeiten aus, welche die Herstellung von Unikaten bot und entwickelte sich von einem Atelier für Industriedesign zu einem für Kunst am Bau.
Wir fragten Peter Rossa, wie es ihm gelang in der DDR eine intellektuelle und ökonomische Nische zu finden und welchen Einfluss dies auf seine Arbeit als Designer hatte. .